Warum jeder von Calisthenics profitieren kann

ginolazzaroFitnessSchreibe ein Kommentar

Herzlich willkommen, freut mich, dass du da bist!

Heute habe ich einen besonderen Artikel für dich und zwar einen Gastbeitrag von einem engen Freund von mir und zwar... TROMMELWIRBEL ... Noah Beißler.

Noah steht genauso wie du und ich für ganzheitliches Training und hat in diesem Bereich schon einiges an Erfahrung.

In diesem Artikel teilt er diese mit dir und gibt dir 3 Tipps, die du sofort in deinen Alltag und in dein Training einbauen kannst!

Noah Beißler zu Calisthenics:

Hallo zusammen und herzlich willkommen,

heute möchte ich dir zeigen, wie du von Calisthenicstraining in deiner Sportart oder im auch Alltag profitieren kannst.

Sätze wie: „Wow, das sah echt spektakulär aus“ oder „Wie machst du das, ich will das auch können!“ höre ich mittlerweile öfter, wenn ich im Fitnessstudio meine Übungen, zum Beispiel an den Ringen, durchführe. Wenn ich den Leuten dann aber erzähle, wie und wie oft ich dafür trainiere, sagen die meisten dann, dass das, aus allen bloß erdenklichen Gründen, eher doch nichts für sie ist.

Ich will dir kurz erklären, wie ich dazu gekommen bin und wie auch du das umsetzen kannst:

Vor ca. 7 Jahren habe ich mit dem Sportklettern angefangen und es begeistert mich bis heute. Seit über 3 Jahren mache ich dazu regelmäßig Calisthenics, also Eigenkörpergewichtstraining. Ansonsten probiere ich immer gerne neue Sportarten aus und versuche so viel wie möglich kennenzulernen.

Was ich den Leuten, die mich ansprechen, dann immer sage und hiermit auch dir mitgeben möchte, ist, dass bei dieser Trainingsform JEDER etwas NEUES LERNEN und es für sich nutzen kann!

Das Calisthenicstraining besteht ja nicht nur aus einem Teil, sondern aus mehreren Facetten, die man alle gleichmäßig trainieren sollte, um die bestmögliche Leistung zu erreichen. Zum einen das Krafttraining selbst, das Beweglichkeitstraining (Mobilität & Flexibilität) und verschiedenste Lifestyle-Faktoren (Ernährung, Regeneration).

Allgemein kann man sagen, dass jeder Mensch diese Dinge beachten sollte. Jedoch nutzt es ein Athlet einer gewissen Sportart anders, als jemand, der einfach fit für den Alltag sein möchte.

Der Athlet wird also für seine Sportart angepasstes Kraft- und Mobilitytraining machen, wohingegen der „Ottonormalverbraucher“ ein paar stabilisierende Kraftübungen macht und zum Beispiel dem vielen Sitzen im Alltag durch bestimmte Mobilityübungen entgegenwirkt.

Tipp 1: Trainiere die Grundlagen

Egal, ob du ein austrainierter Athlet bist oder nicht, die Basics solltest du immer trainieren. Ein Anfänger sollte mit verschiedenen Progressionen für saubere Wiederholungen von Klimmzügen, Dips, Liegestütze, Squats trainieren.

Fortgeschrittene können zum Beispiel mit Zusatzgewicht arbeiten oder den Hebel verändern, indem eine Seite mehr arbeiten muss als die andere (unilaterales Training).

Hier sind meine 3 Tipps für dich:

Tipp 2: Mach‘ Mobilitätstraining

Mobilität und Flexibilität im gesamten Körper ist extrem wichtig und wird, im Gegensatz zum Krafttraining, fast immer vernachlässigt.

Für den Unterkörper sind Übungen wie, tiefe Kniebeugen, Ausfallschritte und verschiedene Formen von Vorbeugen ideal.

„Shoulder Dislocates“, Rückbeugen und „German Hangs“ sorgen für gute Beweglichkeit im Oberkörper. Vergiss nicht, dass das nicht die einzigen Übungen sind! Es gibt noch viele mehr also probiere alles Mögliche aus!

Tipp 3: Integriere dein Training in den Alltag

Nehmen wir an, du sitzt ca. 9 Stunden am Tag und dein Training nimmt ca. 1-2 Stunden in Anspruch.

Es herrscht also ein riesiges Ungleichgewicht zwischen Training und Alltag.

Versuche deshalb verschiedenste Bewegungen in deinen Alltag zu integrieren. Gehe zum Beispiel in die tiefe Kniebeuge, wenn du etwas aufheben musst oder hänge dich einfach mal an eine Stange. Stell dich im Bus hin, anstatt dich hinzusetzen oder fahre mit dem Fahrrad, anstatt das Auto zu nehmen…

Schlusswort:

Du solltest also unbedingt dein Training auf deine Bedürfnisse und Ziele anpassen, da du dann die besten Fortschritte machst.

Versuche offen zu sein und ohne jegliche Vorurteile verschiedene Bewegungsformen auszuprobieren und zu entscheiden, was für dich passt.

Am wichtigsten ist aber immer, dass du Spaß hast und Bewegung in dein Alltag kommt!

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen und dich motivieren, das mal auszuprobieren! In diesem Sinne…

Keep training, stay healthy

That’s what life’s about

Dein Noah

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